Mein geheimes Getränkeprojekt: noar Cold Brew Coffee

Es ist bereits überfällig das Geheimnis offiziell zu lüften: Ich arbeite an noar Cold Brew Coffee.

Inzwischen ist viel Zeit ins Land gelaufen und noch mehr passiert: die erste Testcharge wurde erfolgreich abverkauft, die zweite Charge ist bereits nachproduziert und im Verkauf, wir haben einige coole Partner am Start, sind in den Münchner StuCafés vertreten und haben Bonbons mit unserem selbst gerösteten Kaffee zusammen mit der Münchner Bonbonmanufaktur produziert.

Als ich Mitte 2017 damit begonnen habe die Grundsteine zu legen, hatte ich eine klare Vision wie das Produkt aussehen soll und wie ich die Marke entwickeln möchte. Aber zunächst ein paar grundlegende Fragen beantwortet:

  1. Warum überhaupt ein Unternehmen gründen?
  2. Warum ein Getränk?
  3. Warum Cold Brew Coffee?
  4. Was soll „noar“ heißen?

1. Warum überhaupt ein Unternehmen gründen?

Große Frage, kurze Antwort: Es ist so, dass ich seit 2013 selbstständig als online Marketing Berater tätig bin. Meine Tätigkeiten befasst sich im Kern sehr stark auch mit Unternehmensberatung und Strategie-Entwicklung für eben diese Kunden – heute würde man dies Business Development nennen. Das Thema geht mir auf eine natürliche Art und Weise sehr leicht von der Hand und ich wollte schon immer an einem eigenen Produkt arbeiten, eine Marke entwickeln und die Ergebnisse in einem Business Case darlegen.

Deshalb habe ich das Unternehmen gegründet: Natürlich hat dies fast nur mit Selbstverwirklichung zu tun wobei mir wichtig war einen klar ersichtlichen Rahmen abzustecken in dem ich einen Showcase entwickeln kann, der es mir künfitg ermöglicht weniger auf Referenzen von Kundenprojekte zu verweisen und mehr auf eigene umfassendere Projekte.

Zumal die Produktentwicklung, der eigentliche Vertrieb, die Gründung, der Aufbau und die Führung eines Unternehmens umfänglicher sind, als eine Kundenberatung – es ist also ein Showcase für mich selbst.

2. Warum ein Getränk?

Ein Getränk zu entwickeln und dafür an einer Marke zu arbeiten war nie etwas, worüber ich nachgedacht habe – ich hatte vielmehr Caps und T-Shirts als Produkte ins Auge gefasst.

Als ich mich aber eine Zeit lang intensiver mit Kaffee auseinander gesetzt habe und mir bewusst wurde, welche Schlüsselrolle Kaffee in unserer Kultur inne hält, wurde ich recht schnell neugierig mich mit der Getränkebranche näher auseinander zu setzen – Cold Brew Coffee insbesondere.

Was mich ohnehin schon seit langem ankotzt, ist die Tatsache, dass wenn man im Supermarkt ans Kühlregal geht und ein Getränk kaufen möchte, welches ohne Zusatzstoffe, Zucker oder sonstigen Müll auskommt, eigentlich nur Wasser in der Plastikflasche die Option ist und wir wissen alle, wie gesund Wasser aus Plastikflaschen ist – leckerleckerlecker.

Damit habe ich also einen eigenen Pain-Point, der mich antreibt und der kulturelle Aspekt, der mich neugierig macht.

3. Warum Cold Brew Coffee?

Cold Brew Coffee aus den folgenden 3 Gründen:

  1. Ich wollte an einem Produkt arbeiten bei dem man sich mit hoher Qualität im Markt absetzen kann.
  2. Es sollte etwas zeitlosen sein, das trotz alledem ein Trendpotenzial mit sich bringt.
  3. Mein Gedankengang ist so weit gegangen, dass ich der festen Überzeugung bin, dass Kaffee in jeglicher Form im Zentrum unseres kulturellem Zusammenlebens steht. Egal mit wem Du dich triffst: eine Tasse Kaffee ist in der Regel ein fester Bestandteil des Zusammentreffens. Oder morgens wenn Du aufstehst oder nachmittags eine Pause machst – Kaffee ist Pflicht, oder? Genau diese Intimität, die Kaffee schaffen kann, finde ich spannend.*

Im Großen und Ganzen geht es mir mit noar Cold Brew Coffee nicht darum die klassischen Kaffee-Variationen, die wir kennen abzulösen, sondern eine weitere Option zur Verfügung zu stellen, die auch ein wenig die ekelhaft übersüßten Softdrinks ablösen kann.

4. Was soll „noar“ heißen?

Ausgesprochen wird noar, wie die Farbe schwarz „noir“ auf Französisch. Im Hebräischen bedeutet dies umgangssprachlich „die Erleuchtung“ – zumindest laut meinen Recherchen: https://www.urbandictionary.com/define.php?term=noar

Mit ein bisschen Fantasie steht noar zusammengesetzt aus den beiden Bedeutungen für „die schwarze Erleuchtung“ was wie die Faust auf’s Auge zu unserem Cold Brew Coffee passt. Ich würde gerne behaupten, dass ich selbst auf den Namen gekommen bin, bin ich aber nicht – Kredits gehen dafür an Benjamin Walther.

Erfahrungen teilen

Ich habe einige Erfahrungen schon zu Beginn gemacht, die ich hätte vermeiden können, wenn ich auf mein Bauchgefühl gehört hätte. Insbesondere die Wahl von Dienstleistern für die Versandabwicklung der Bestellungen, Lagerung, Design und vieles mehr.

Natürlich ist auch das eine oder andere schief gelaufen, aber nichts dramatisches, was wirklich ins Gewicht gefallen ist. Dazu aber in einem weiterem Artikel mehr – die Fails möchte ja jeder gerne wissen, oder?

Die Vision hinter noar, wie der Launch verlaufen ist und wo es hin gehen soll und wird, werde ich im nächsten, etwas ausführlicherem Artikel teilen.

Wenn Du Lust hast, kannst Du dir von noar hier ein Bild machen:

* Wenn Du kein Kaffee-Trinker bist, trifft dies natürlich nicht auf dich zu. Versau mir nicht die Pointe und spiel mit.