Update Juni 2018: T-Shirts

Als ich dieses Projekt 2016 ernsthaft gestartet habe, wollte ich es zusammen mit einer Schneiderin machen, die sich mit dem Schnitt und der Produktentwicklung auseinander setzen sollte, zumal meine Kenntnisse in der Textilbranche rudimentär sind. Ich hätte mich um den Aufbau der Marke, Vertrieb und Finanzierung gekümmert. Damit ich alleine das Risiko trage, habe ich das alles auf Auftragsbasis beauftragt und bezahlt – ein Fehler, wie sich später herausstellen sollte. Leider hat das nicht geklappt und ich habe im Frühsommer 2017 die Reissleine gezogen, weil niemand wirklich glücklich war.

Ich war nicht zufrieden, weil mir das meiste meiner Meinung nach nur hingeklatscht wurde und kein fertiges Produkt entstand. Sie war unzufrieden, weil sie mir extra einen guten Preis gemacht hat für Ihre Arbeit und trotzdem nicht mit dem Ergebnis und der Zeit zufrieden war. Außerdem hat sie sich über die Zeit hinweg auch anderweitig weiterentwickelt mit Ihrem Geschäft, sodass die T-Shirts nicht mehr in ihr neues Konzept gepasst haben.

So ging das Projekt Schritt für Schritt den Bach herunter, bis es eben geknallt hat.

Aber so ist das manchmal. Es knallt. Und dann? Eigentlich egal.

Ehrlich gesagt, war mir der Projektverlauf ab Ende 2016 egal und ich hätte schon viel früher die Leine ziehen sollen. Hab ich nicht, weil ich schlecht im Abbrechen bin. Ich erkenne oft schon frühzeitig, wenn etwas nicht harmoniert und nicht klappt, weiß auch, dass ich abbrechen sollte, hoffe aber dennoch dass wir nochmal die Kurve bekommen und alles in einer schönen Märchenwelt endet. So ein Quatsch. Das passiert mir manchmal, aber ich werde mittlerweile immer besser darin auf mein Bauchgefühl zu hören und den Mut zuhaben abzubrechen, wenn es sich richtig anfühlt. Klappt natürlich nicht immer, aber immer öfter besser.

Zurück zum T-Shirt Projekt.

Das derzeitige Ende vom Lied ist, dass ich 3 oder 4(?) Schnittmuster im Büro hängen habe, einige Samples, alle Kontakte zu Stoffproduzenten in Deutschland und mir die Person fehlt, die nähen kann. Ich suche aktuell nicht aktiv, eher passiv.

Ich sollte bald ein paar Bilder von den Shirts machen, die zu 90% fertig geworden sind und von denen, die wir begonnen haben zu entwickeln, weil eigentlich ist einiges cooles Zeug dabei gewesen. Das wäre Stoff für einen weiteren Blogpost.

Mein geheimes Getränkeprojekt: noar Cold Brew Coffee

Es ist bereits überfällig das Geheimnis offiziell zu lüften: Ich arbeite an noar Cold Brew Coffee.

Inzwischen ist viel Zeit ins Land gelaufen und noch mehr passiert: die erste Testcharge wurde erfolgreich abverkauft, die zweite Charge ist bereits nachproduziert und im Verkauf, wir haben einige coole Partner am Start, sind in den Münchner StuCafés vertreten und haben Bonbons mit unserem selbst gerösteten Kaffee zusammen mit der Münchner Bonbonmanufaktur produziert.

Als ich Mitte 2017 damit begonnen habe die Grundsteine zu legen, hatte ich eine klare Vision wie das Produkt aussehen soll und wie ich die Marke entwickeln möchte. Aber zunächst ein paar grundlegende Fragen beantwortet:

  1. Warum überhaupt ein Unternehmen gründen?
  2. Warum ein Getränk?
  3. Warum Cold Brew Coffee?
  4. Was soll „noar“ heißen?

1. Warum überhaupt ein Unternehmen gründen?

Große Frage, kurze Antwort: Es ist so, dass ich seit 2013 selbstständig als online Marketing Berater tätig bin. Meine Tätigkeiten befasst sich im Kern sehr stark auch mit Unternehmensberatung und Strategie-Entwicklung für eben diese Kunden – heute würde man dies Business Development nennen. Das Thema geht mir auf eine natürliche Art und Weise sehr leicht von der Hand und ich wollte schon immer an einem eigenen Produkt arbeiten, eine Marke entwickeln und die Ergebnisse in einem Business Case darlegen.

Deshalb habe ich das Unternehmen gegründet: Natürlich hat dies fast nur mit Selbstverwirklichung zu tun wobei mir wichtig war einen klar ersichtlichen Rahmen abzustecken in dem ich einen Showcase entwickeln kann, der es mir künfitg ermöglicht weniger auf Referenzen von Kundenprojekte zu verweisen und mehr auf eigene umfassendere Projekte.

Zumal die Produktentwicklung, der eigentliche Vertrieb, die Gründung, der Aufbau und die Führung eines Unternehmens umfänglicher sind, als eine Kundenberatung – es ist also ein Showcase für mich selbst.

2. Warum ein Getränk?

Ein Getränk zu entwickeln und dafür an einer Marke zu arbeiten war nie etwas, worüber ich nachgedacht habe – ich hatte vielmehr Caps und T-Shirts als Produkte ins Auge gefasst.

Als ich mich aber eine Zeit lang intensiver mit Kaffee auseinander gesetzt habe und mir bewusst wurde, welche Schlüsselrolle Kaffee in unserer Kultur inne hält, wurde ich recht schnell neugierig mich mit der Getränkebranche näher auseinander zu setzen – Cold Brew Coffee insbesondere.

Was mich ohnehin schon seit langem ankotzt, ist die Tatsache, dass wenn man im Supermarkt ans Kühlregal geht und ein Getränk kaufen möchte, welches ohne Zusatzstoffe, Zucker oder sonstigen Müll auskommt, eigentlich nur Wasser in der Plastikflasche die Option ist und wir wissen alle, wie gesund Wasser aus Plastikflaschen ist – leckerleckerlecker.

Damit habe ich also einen eigenen Pain-Point, der mich antreibt und der kulturelle Aspekt, der mich neugierig macht.

3. Warum Cold Brew Coffee?

Cold Brew Coffee aus den folgenden 3 Gründen:

  1. Ich wollte an einem Produkt arbeiten bei dem man sich mit hoher Qualität im Markt absetzen kann.
  2. Es sollte etwas zeitlosen sein, das trotz alledem ein Trendpotenzial mit sich bringt.
  3. Mein Gedankengang ist so weit gegangen, dass ich der festen Überzeugung bin, dass Kaffee in jeglicher Form im Zentrum unseres kulturellem Zusammenlebens steht. Egal mit wem Du dich triffst: eine Tasse Kaffee ist in der Regel ein fester Bestandteil des Zusammentreffens. Oder morgens wenn Du aufstehst oder nachmittags eine Pause machst – Kaffee ist Pflicht, oder? Genau diese Intimität, die Kaffee schaffen kann, finde ich spannend.*

Im Großen und Ganzen geht es mir mit noar Cold Brew Coffee nicht darum die klassischen Kaffee-Variationen, die wir kennen abzulösen, sondern eine weitere Option zur Verfügung zu stellen, die auch ein wenig die ekelhaft übersüßten Softdrinks ablösen kann.

4. Was soll „noar“ heißen?

Ausgesprochen wird noar, wie die Farbe schwarz „noir“ auf Französisch. Im Hebräischen bedeutet dies umgangssprachlich „die Erleuchtung“ – zumindest laut meinen Recherchen: https://www.urbandictionary.com/define.php?term=noar

Mit ein bisschen Fantasie steht noar zusammengesetzt aus den beiden Bedeutungen für „die schwarze Erleuchtung“ was wie die Faust auf’s Auge zu unserem Cold Brew Coffee passt. Ich würde gerne behaupten, dass ich selbst auf den Namen gekommen bin, bin ich aber nicht – Kredits gehen dafür an Benjamin Walther.

Erfahrungen teilen

Ich habe einige Erfahrungen schon zu Beginn gemacht, die ich hätte vermeiden können, wenn ich auf mein Bauchgefühl gehört hätte. Insbesondere die Wahl von Dienstleistern für die Versandabwicklung der Bestellungen, Lagerung, Design und vieles mehr.

Natürlich ist auch das eine oder andere schief gelaufen, aber nichts dramatisches, was wirklich ins Gewicht gefallen ist. Dazu aber in einem weiterem Artikel mehr – die Fails möchte ja jeder gerne wissen, oder?

Die Vision hinter noar, wie der Launch verlaufen ist und wo es hin gehen soll und wird, werde ich im nächsten, etwas ausführlicherem Artikel teilen.

Wenn Du Lust hast, kannst Du dir von noar hier ein Bild machen:

* Wenn Du kein Kaffee-Trinker bist, trifft dies natürlich nicht auf dich zu. Versau mir nicht die Pointe und spiel mit.

#DriveDigital2017 in Madrid

I attended #DriveDigital2017 in Madrid which was hosted by Google and INSEAD last week. There were numerous interesting insights and actionable takeaways of which I would like to share a couple with you: How Google approaches the current state of the internet and how they support companies with insights for them to re-evaluate their strategy to position their brand and sales approach. Google’s insights on where the customers attention lies is fundamental, because the unbroken rule on how sales work is still the same: Before you can sell anything to someone, you have to gain their attention.

This translates into any given context and advertisement environment: online, offline, at events, for b2b, b2c, b2c2b – whatsoever. This will never change.

Google’s representatives Fuencisla Clemares, Cristina Pitarch, Shane Nolan, José Luis Pulpón, Ester Marinas, Ramiro Sànchez, Justus M. Mallach, Moritz Dickfield, Adolfo Fernàndez Roger Albinyana and Miguel M. Avalos showcased their approach and toolset on how to evaluate where and when to earn the customers attention whereas Joerg Niessing from INSEAD asked the right questions to trigger a different and much opener mindset for the CMOs from +20 Countries.

3 Key-Takeaways:

  1. Break established industry patterns & mindsets in favor to your audience and potential customers

Instead of aiming for the largest target audience with a new product within your industry, think about choosing the niche where you can dominate and serve your customers the way they want to be served. Choosing a smaller niche with very little to no competition does a couple things to your favor:

  1. It makes you market leader with little effort.
  2. You have the opportunity to serve your consuming audience better in order to transform them into die-hard fans who will later be your best sales representatives.
  3. The cost of entry is mostly very low (because of very little to no competition)

Sidenote: When I write about “makes you market leader with little effort” it should be clear that it still has to be an above average product with outstanding customer service. This is all about breaking patterns, becoming consumer focused internally & externally as well as moving fast, when you see opportunity.

  1. The market is there, but almost 97% of companies are missing out on opportunity

    If you’re working in a digital environment, you will most likely feel overwhelmed from time to time by the speed of how technologies, advertisement and mindsets change in todays world. I have a good, a bad and a semi-good message for you:

  2. Roughly 2-3% of todays actively operating companies haven’t even started extending their operations into a digital environment which leaves us with 97-98% of potential in a digital focused world. How awesome is that? Of course this is mostly not good for the non-adopting companies, but great for you, if you’re moving into the right direction, correct?
  3. The internet is not going away nor will the way how we do business go back to 2000. Either you’re in or you’re in the way.
  4. If you’re having trouble getting you’re page-speed from 6s to under 3s for smartphones, you’re definitely working towards the right direction.

If you’re reading this on LinkedIn, none of the bullet-points from above should be bad nor semi-good for you though 😉

Next: Analytic Insights & data tagging

  1. Analytic Insights & data tagging are the aftereffect of „big data“-hype

The whole marketing industry has been talking about it: big data. Now we have big data, but most of us are struggling with the interpretation of it. There are many techniques and I know a lot of very smart people who can find correlation between crazy data points. But if you’re starting off, here is the question you should ask and clarify: What is it, that you want to know? Name it, then re-engineer and see where you can get that data from. And when you detected the right data source, you will have to deal with data quality. Data-quality is mostly more important than quantity.

Getting the right insights is all about asking the right questions and listening, because data insights is nothing else than listening on scale!

Lastly, there still is a point I think which has not been emphasized enough during the event: analytic insights is a retro perspective view on data signals by users/customers  mostly triggered by marketing activities. Data does not predict the future. Maybe machine learning or some other fancy new technology will be able to closely predict the future based on provided data, but we aren’t there yet.

 

TL;DR: If there are three things you should remember from this it would be the following:

  1. Before you sell anything, you need the attention of the person you want to sell to.
  2. Analytic insights are a retroperspective view on what happened and how it performed in numbers. Analytics and „big data“ do not predict the future and should not be followed blindly. Machine learning will most likely be a great help with data to „predict“ the future, but there is one fundamental rule to marketing and advertisment: the creative will always be the variable.
  3. Analytics is nothing else than scaled listening.

 

Resources you should know!

Here is a list of tools provided by google to evaluate where your costumer’s attention lies and how your page performes:

  1. Google Trends: g.co/trends
  2. Market Finder: g.co/marketfinder
  3. Google Surveys: g.co/surveys
  4. Consumer Barometer: consumerbarometer.com
  5. Test My Site: g.co/testmysite

Overall, you should sign up for googles “thinkwithgoogle”-Newsletter, or just have a look at their view on relevant topics: www.thinkwithgoogle.com

We sometimes get cluttered to much in so many fancy buzzwords which I would like to sum up the #DriveDigital2017 summit in one sentence:

The #DriveDigital2017 summit showed the importance of incorporating the skill of scaled listening, asking the right questions and detecting the right time and place to provide the most valuable answer to your customer.

Let me know if you have any questions after reading this. There are many interesting details I left out but like to elaborate more if you’re interested. Also, I am happy to answer all your questions!

Last but not least: If you find this useful, feel free to share it with your friends & colleagues!

Thanks,

Benjamin

Die ersten Schritte hin zum eigentlichen T-Shirt Projekt

Eigene T-Shirts zu produzieren, war schon immer etwas, was ich gerne tun wollte und geboren wurde die Idee schon zu Schulzeiten – allerdings habe ich das nicht weiter verfolgt aus mehreren Gründen: mein Fokus lag auf Sport und Jobs, um Geld zu verdienen.

Ich weiß nicht mehr genau, wann ich mein erstes eigenes Design auf ein T-Shirt gedruckt habe, aber es muss mindestens 10 Jahre her sein. Leider ist dieses T-Shirt spurlos verschwunden, aber der Druck war weltklasse: ein Technics Plattenspieler und darunter in Tag-artiger-Graffiti-Schrift „HipHop 4 Life“ – gilt heute noch, wie damals. Es war nur ein Frontdruck, damals auch schon Digitaldruck auf ein weißes T-Shirt.

Dieses Bild ist das letzte Relikt: Ich, mit meinen zarten (wahrscheinlich) 18 Jahren: Baggy, weißes Shirt mit dem Druck, große, schwere Lederjacke und Cap.

Cool, oder? Den Plattenspieler sieht man ganz gut, die Schrift leider nicht, aber es war DOPE.

Ich habe dieses T-Shirt geliebt. Seit einiger Zeit ist es schon weg. Spurlos verschwunden. Ich hab es sicher irgendwo nach dem Training verloren.

Später durfte ich meine Designkünste wieder in aller Pracht vorzeigen, um unsere Abitur Abschluss-T-Shirts zu drucken.

Frontseite:

  • adidas Logo in den Farben der Deutschland Flagge
    (weil in dem Jahr die legendäre Fußball WM war)
  • Claim rund um das Logo: „Tegernseer abi,das hat Qualität“

Ja! schlau, wie wir waren, haben wir das „d“ aus adidas umgedreht und ein Komma eingefügt, sodass „abi,das“ entstand, was sich lesen sollte wie „Tegernseer Abi, das hat Qualität“. Das Trademark-Symbol haben wir ersetzt mit unserem Abschlussjahrgang: das war 2010!

Absoluter Killer.

Ich bin heute noch davon begeistert.

Die ä-Pünktchen musste ich händisch setzen, sieht man fast gell?

Rückseite:

  • Name des T-Shirt Trägers
  • PT 13 (der relativ geheime Gruppenname, den ich nicht verraten darf.)
  • und ich glaube nochmals das Jahr (Hey PT13, wer korrigiert mich?)

Das war auch das letzte T-Shirt, das ich irgendwie designed und produziert habe.

Und was ist jetzt?*

Vor über einem Jahr, als die Selbstständigkeit auch angezogen hat, habe ich damit gestartet. Zuerst mit einem guten Kumpel, dann wieder alleine. Guter Kumpel ist immer noch ein guter Kumpel, aber ich mache das Projekt alleine und habe inzwischen schon viel Zeit und Energie reingesteckt.

Aktuell stecken wir (=alle, mit denen ich daran arbeite) mitten in der Entwicklungsphase und ich habe meine Vision etwas anders angesetzt, als „nur“ T-Shirts zu bedrucken, sondern ich arbeite am Schnitt, natürlich nachhaltigen Materialien: ich entwickle eine T-Shirt Marke und will damit ein etwas anderes Statement machen.

90% der Wertschöpfung im Produktionsprozess wird in Deutschland abgewickelt:

  • Spinnerei in Süd-Deutschland
  • Weberei in Süd-Deutschland
  • Schneiderin aus der Region

Nur der Rohstoff kommt aus dem Ausland, weil dieser in Deutschland leider nicht wächst. Außerdem konzentrieren wir uns auf nachhaltige, biologische Rohstoffe, die auch entsprechend hergestellt und wieder abbaubar sind.

Das Sourcing und die Entwicklung sind sehr zeitintensiv. Besonders, wenn man keine Kompromisse machen will.

In meinem nächsten Blogpost zur neuen Serie „Mein T-Shirt Projekt“, werde ich darüber schreiben, warum ich keine Kompromisse mache, wo wir aktuell in der Entwicklung stehen und was der Kern der Marke sein wird.

Wenn Du dazu up-to-date bleiben möchtest, kannst Du dich gerne in meinen Newsletter eintragen:


*ja, als ich das geschrieben habe, habe ich an Curse gedacht, Watson.

 

 

Free Download: A Common Wonder: Sugar By The Pound

Classics, bei denen man sich fragt: warum nicht schon früher? Aufdrehen, Fenster im Auto gediegen runterfahren und die warme Sommerluft ins Gesicht peitschen lassen.

Auch wieder ein kostenloser Download von Amerigo Gazaway!

Free Download: A Common Wonder by Amerigo Gazaway

Zwei Urgesteine treffen aufeinander: Common und Stevie Wonder! Das Album bringt zusammen, was sehr gut zusammenpasst resultiert in einem Ohrenschmaus für zwischendurch. Kein Tunes zum Autofahren, aber sehr schöne Background Beats zum Mitwippen.

Komplettes Album gibt es von Amerigo Gazaway wieder zum kostenlosen Download!

Mein geheimes Getränke Projekt von dem ich keinem erzählen wollte

Hinweis: ich habe den Namen des eigentlichen Produkts erstmal raus genommen. Im Grundkurs „Storytelling“ lernt man, dass man von Beginn an Spannung aufbauen soll – wuhu! Bald gibt es die Offenbarung und ich freue mich schon seeehr darauf! Außerdem, wer das Getränk als erstes errät und mir eine Email an Benjamin@Latsko.de schickt, dem schenke ich eine Kiste mit 2 Flaschen.

Anfang des Jahres ist mir das Getränk *Geheimnis* das erste Mal (wissentlich) über den Bildschirm gelaufen. Es wurde mir fast schon auf’s Auge gedrückt von diversen amerikanischen Fitness-YouTube-Influencern – natürlich alles genaustens präsentiert: von der Herstellung bis zum Genuss des schwarzen Getränks.

Die Fitness-YouTuber haben es vor allem beworben wegen des hohen Koffeingehalts, geringer Kalorien (4kcal pro 100ml) und guter Verträglichkeit.

Mein Interesse ist für diese Produktkategorie immer schnell geweckt. Ein paar Google Suchanfragen und YouTube Videos später war ich dann schlauer und wusste ziemlich genau Bescheid zum Thema *geheime Getränkezubereitung*.

Im April wurde ich noch einmal auf das kalte Getränk aufmerksam gemacht, woraufhin ich meine Recherche vertieft habe. Ich bin online Marketer, wie mache ich das also, um mir einen Überblick zu verschaffen?

  1. Google Trends checken
  2. Keyword Volumen checken
  3. Facebook Searches
  4. Facebook Gruppen stöbern
  5. Instagram Hashtag & Account Recherche
  6. Recherche von Herstellern, Angebote erfassen

In der gelernten BWL Terminologie: Die oberflächliche Erfassung von Angebot und Nachfrage.

Das sind die Basics, um sich überhaupt einen Überblick zu einem Thema zu verschaffen.

Es vergingen nicht besonders viele Minuten bis ich Feuer und Flamme für das Getränk war – ganz ohne Verkostung. Der Grund dafür liegt in der Herstellungsprozedur und den Inhaltsstoffen.

Meine Recherche hat außerdem ergeben, dass in Amerika und Australien ist *das Getränk* bereits ein etabliertes Erfrischungsgetränk und in den Supermarktregalen zu finden ist.

Deshalb habe ich mich auch auf die Suche nach Produzenten in Deutschland gemacht und wurde fündig. Das war eine kleine Herausforderung, weil mir wichtig war mit biologisch zertifizierten Zutaten zu produzieren.

Das Besondere daran

*das Getränk* ist im Grunde genommen kalter *Getränk kennste schon*.

Nur eben nicht heiß gebrühter *kennste schon*, den man abkühlen lässt, oder mit Eiswürfeln zu einem Iced-Getränk macht, sondern man setzt die Frucht über mehrere Stunden mit kaltem Wasser an. Dadurch werden weniger Bitterstoffe und Säuren der Frucht extrahiert, mehr Aroma-Stoffe und ein höherer Koffeinanteil.

Die Bitterstoffe sind die Stoffe, die man schmeckt, wenn das Getränk abgestanden kalt wird – ekelhaft!

Die Säuren sind die Stoffe, die das Grummeln im Bauch verursachen, wenn Du zu viel von diesem Getränk getrunken hast – braucht auch kein Mensch!

Die geheimnisvolle Zubereitung

Für die Zubereitung gibt es zwei etablierte Verfahren – das aufwändige Drip Verfahren und das andere.

Beim sogenannten „Drip“ Verfahren verwendet man eine größere Apparatur bei der das Schmelzwasser von Eiswürfeln auf das die gemahlene trockene Frucht tropft und dadurch die verschiedenen Aroma-Stoffe und Koffein extrahieren. Dieses Verfahren dauert mehrere Stunden, bis man ein Konzentrat erhält, welches entweder mit kaltem oder heißem Wasser verdünnt werden kann. Insgesamt ist dieses Verfahren deutlich aufwändiger und komplexer, als der andere Zubereitungsprozess.

Das andere Verfahren ist allgemein unter dem Überbegriff für die Zubereitungsmethode bekannt. Anders als bei Drip, verwendet man ein großes Gefäß in dem man kaltes Wasser mit der Frucht mischt und zwischen 12 und 16 Stunden ziehen lässt. Anschließend filtert man den Sud ab und kann diesen bis zu 7 Tage(!) kalt genießen.

In beiden Zubereitungsverfahren ist das Verhältnis zwischen Wasser und Frucht anders, als bei herkömmlichen Verfahren.

Die Einfachheit der Herstellung und die Tatsache, dass mit einer einfachen Zubereitung und 2 Zutaten – Wasser und Frucht, ein Getränk erzeugen kann, welches doppelt so viel Koffein als ein Red Bull/Monster hat, dabei kein Zucker aber mehr süßes vollkommenes Geschmackserlebnis, keine Säuren oder andere unnötigen Zusatzstoffe, haben es mir angetan.

Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, dass dieses Getränk das Potenzial hat die kommenden Sommer als Trendgetränk sämtliche überzuckerten Süßgetränke abzulösen.

Mein geheimes Getränke Projekt

Wie oben bereits erwähnt, habe ich mich auf die Suche begeben in Deutschland einen Produzenten zu finden, der für mich und mit mir ein solches Getränk in abgefüllter Form produzieren kann und möchte. Glücklicherweise habe ich jemanden gefunden, den ich bald vorstellen werde.

Nachdem ich mit dem Produzenten alles durchgesprochen habe und das Projekt durchgeplant, ging es in die Umsetzung.

Seit dem 20. Juni bin ich nun in der Umsetzung der Vorbereitungen für die eigentliche Produktion und den Vertrieb:

  • Unternehmensgründung
  • Logistik
  • Bio Zertifizierung
  • Markenentwicklung + Design

Einen Partner für Design & visuelle Kommunikation habe ich nach meinem letzten Aufruf bereits gefunden und wir sind mitten in der Design Produktion!

Unternehmensgründung ist fast abgeschlossen, Logistik ist gesichert und die Bio Zertifzierung ist auch abgeschlossen!

Wir werden ein biologisches, zuckerfreies Getränk produzieren!
(Wir sind alle, die am Projekt beteiligt sind und mir beim Entstehungsprozess folgen: DU gehörst also dazu, wenn du bis hier her alles gelesen hast)

Schon gespannt?

Phu. Ich auch. Sowas von!

Ich würde dich wahnsinnig gerne über die Ergebnisse informieren – am einfachsten natürlich in meinem Newsletter 😉

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Gesucht & Gefunden: Grafik-Designer für Flaschenlabel und Branding

Für ein neues kleines Label bin ich auf der Suche nach einem Grafik-Designer.

Das Produkt ist ein Getränk, welches zu 100% in Deutschland hergestellt wird – kein Bier. Das Getränk besteht ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen, kann warm und kalt getrunken werden, kann ohne weiteres auch im eigenen Haushalt hergestellt werden und hat das Potenzial zuckerhaltige Energy-Drinks zu ersetzen (beinhaltet die doppelte Menge an Koffein eines Energie-Getränks des Marktführers).

Es bringt eine natürliche und vollkommene Ästhetik mit sich, sehr fotogen und passt absolut zum Zeitgeist – quasi ein sehr altes, neu-erfundenes Lifestyle Produkt.

Der Verkauf der Flaschen wird online und über den Einzelhandel abgewickelt.

Es muss cool werden.

Wir wollen mit dem Produkt, Design und Brand nicht im Rahmen bleiben, sondern Linien übertreten und Rahmen sprengen.

Of course we are shooting for the Moon, aber wichtiger ist es eine coole Brand mit Substanz zu kreieren und ein Statement zu setzen!

Wie sieht die Flasche aus? So:

 

Gegenvorschlag? Yeah! Mach gerne einen guten Gegenvorschlag!
Hier können wir bestellen: zum Katalog

Projektumfang

Allgemein: vollständige digitale Corporate Identity, div. Druckdaten (erste Priorität: Flaschenetikett)
Thema: Markteinführung eines neuen Getränks, für die meisten: kalter Kaffee
Kunde: Neugründung
Zeitraum:
  bis zum 05. Juli müssen die Labels fertig sein (wenn wir bei „Wünsch-dir-was“ wären), Rest: tbd
Budget:
 müssen wir besprechen, Budget vorhanden

Wichtig für mich:

Ich bin auf der Suche nach einem konzeptionell und kommunikativ starken Kooperationpartner – keine reine Ausführung! Je nachdem wie viele sich melden würde ich gerne vorab eine 1-stündige Jam-Session mit dir machen über Skype/Telefon/persönlich, um das Projekt zu besprechen und zu sehen, ob wir zusammen arbeiten sollten. Nach der Session kannst Du mir dann eine Rechnung in Höhe von 120,- EUR brutto stellen.

Ich bin nicht auf der Suche nach einer schnellen Kreativ-Nummer.

Ich möchte langfristig mit dir zusammen arbeiten!

Kontakt

Bock genauer darüber zu sprechen und den Jam-Session-Call zu vereinbaren?
Schick mir eine E-Mail an: Benjamin@Latsko.de

E-Mail: Benjamin@Latsko.de
Tel: +49 89 215 545 26

Wichtiges PS!

Ich suche auch einen Videographer für Dokumentation der Entstehung, Imagefilm & Social Media Content! Bitte weitersagen!

Interesse am Projekt geweckt?

Findest Du das Projekt generell interessant und möchtest mehr darüber erfahren, sobald wir es auf den Markt bringen? Trag dich für meinen Newsletter hier ein!

Aus meinem Postausgang: Erste Schritte um den Affiliate Marketing Channel zu verbessern

Anbei eine E-Mail an einen zu dem Zeitpunkt potenziellen Kunden, die die Performance ihres Affiliate Marketing Channels verbessern wollten. Bevor das Projekt überhaupt startete, habe ich vorab direkten Kontakt zur Ansprechpartnerin aufgenommen und diese E-Mail mit verfasst.

Diese enthält Basic Schritte, wie man die Performance seines Affiliate Marketing Channels verbessern kann. Die E-Mail habe ich leicht angepasst, damit sie ohne weiteren Kontext verständlich ist.

Hier die E-Mail:


Hi A*****,

kurze Sache, die Du jetzt schon machen könntest für den Affiliate-Channel: schreibe deine 2-3  besten Affiliate Partner an und vereinbare einen Telefontermin.

Folgende Fragen hast Du an sie:

  1. Was für Werbematerialien benötigen Sie, um eure Brand besser zu positionieren und zu bewerben?
  2. Ob sie an einer engeren Kooperation interessiert sind?
  3. Welche Affiliate Netzwerke nutzen sie? (es kann sein, dass auf **Affiliate Netzwerk** einfach nicht die richtigen Affiliate-Partner für euch haben.  Das müsste man hinterfragen, ob es ein anderes Netzwerk für den Deutschen Markt gibt mit stärkeren Affiliates)

Da ihr wisst, wie ihr die Conversion auf eurer Seite optimiert, solltest Du dem Affiliate auch 2-3 Tipps geben, wie er eine bessere CTR auf seiner Seite erzielen kann zu eurem Shop à la „Wir haben bei unserem Shop gesehen, dass wenn wir … machen auf der Seite, die Conversionrate besser ist. Du machst das noch nicht. Probiere das doch aus!“

Zusätzlich müsstest du mit eurem Legal Ansprechpartner klären, ob ihr Pixel teilen dürft. Interessant wäre es nämlich, wenn der Affiliate seinen Facebook Pixel auf die Landingpage mit euren Produkten mit euch teilt, den ihr wieder verwenden könnt für FB Ads…

Das sind auf jeden Fall die Basics, die du abklappern kannst 🙂

Lieben Gruß,

Benjamin


Ich bin ein Fan davon mit den „Low-hanging Fruits“ zu beginnen und erstmal zu überprüfen, ob die Basis überhaupt passt. Dafür muss man nicht zwingend externe Unterstützung mit einbeziehen.

Es ist im Endeffekt wie alles im Leben, was man verbessern möchte: man muss den Status-quo ermitteln indem man allen am Prozess beteiligten Personen Fragen dazu stellt und Störer dadurch aufdeckt – ganz versteckt ist auch der Prozess-Optimierungs-Ansatz von Kaizen mit dem Kunden- und Lieferantenprinzip innerhalb eines Unternehmens.

Wer seine Performance in einem Marketing Channel oder persönliche Performance verbessern möchte, fängt am besten damit an, Feedback von allen am Prozess Beteiligten einzuholen, deren Sicht zu verstehen und Potenziale zu entdecken.

PS: zu dem Zeitpunkt potenzieller Kunde – heute Auftraggeber.