Die ersten Schritte hin zum eigentlichen T-Shirt Projekt

Eigene T-Shirts zu produzieren, war schon immer etwas, was ich gerne tun wollte und geboren wurde die Idee schon zu Schulzeiten – allerdings habe ich das nicht weiter verfolgt aus mehreren Gründen: mein Fokus lag auf Sport und Jobs, um Geld zu verdienen.

Ich weiß nicht mehr genau, wann ich mein erstes eigenes Design auf ein T-Shirt gedruckt habe, aber es muss mindestens 10 Jahre her sein. Leider ist dieses T-Shirt spurlos verschwunden, aber der Druck war weltklasse: ein Technics Plattenspieler und darunter in Tag-artiger-Graffiti-Schrift „HipHop 4 Life“ – gilt heute noch, wie damals. Es war nur ein Frontdruck, damals auch schon Digitaldruck auf ein weißes T-Shirt.

Dieses Bild ist das letzte Relikt: Ich, mit meinen zarten (wahrscheinlich) 18 Jahren: Baggy, weißes Shirt mit dem Druck, große, schwere Lederjacke und Cap.

Cool, oder? Den Plattenspieler sieht man ganz gut, die Schrift leider nicht, aber es war DOPE.

Ich habe dieses T-Shirt geliebt. Seit einiger Zeit ist es schon weg. Spurlos verschwunden. Ich hab es sicher irgendwo nach dem Training verloren.

Später durfte ich meine Designkünste wieder in aller Pracht vorzeigen, um unsere Abitur Abschluss-T-Shirts zu drucken.

Frontseite:

  • adidas Logo in den Farben der Deutschland Flagge
    (weil in dem Jahr die legendäre Fußball WM war)
  • Claim rund um das Logo: „Tegernseer abi,das hat Qualität“

Ja! schlau, wie wir waren, haben wir das „d“ aus adidas umgedreht und ein Komma eingefügt, sodass „abi,das“ entstand, was sich lesen sollte wie „Tegernseer Abi, das hat Qualität“. Das Trademark-Symbol haben wir ersetzt mit unserem Abschlussjahrgang: das war 2010!

Absoluter Killer.

Ich bin heute noch davon begeistert.

Die ä-Pünktchen musste ich händisch setzen, sieht man fast gell?

Rückseite:

  • Name des T-Shirt Trägers
  • PT 13 (der relativ geheime Gruppenname, den ich nicht verraten darf.)
  • und ich glaube nochmals das Jahr (Hey PT13, wer korrigiert mich?)

Das war auch das letzte T-Shirt, das ich irgendwie designed und produziert habe.

Und was ist jetzt?*

Vor über einem Jahr, als die Selbstständigkeit auch angezogen hat, habe ich damit gestartet. Zuerst mit einem guten Kumpel, dann wieder alleine. Guter Kumpel ist immer noch ein guter Kumpel, aber ich mache das Projekt alleine und habe inzwischen schon viel Zeit und Energie reingesteckt.

Aktuell stecken wir (=alle, mit denen ich daran arbeite) mitten in der Entwicklungsphase und ich habe meine Vision etwas anders angesetzt, als „nur“ T-Shirts zu bedrucken, sondern ich arbeite am Schnitt, natürlich nachhaltigen Materialien: ich entwickle eine T-Shirt Marke und will damit ein etwas anderes Statement machen.

90% der Wertschöpfung im Produktionsprozess wird in Deutschland abgewickelt:

  • Spinnerei in Süd-Deutschland
  • Weberei in Süd-Deutschland
  • Schneiderin aus der Region

Nur der Rohstoff kommt aus dem Ausland, weil dieser in Deutschland leider nicht wächst. Außerdem konzentrieren wir uns auf nachhaltige, biologische Rohstoffe, die auch entsprechend hergestellt und wieder abbaubar sind.

Das Sourcing und die Entwicklung sind sehr zeitintensiv. Besonders, wenn man keine Kompromisse machen will.

In meinem nächsten Blogpost zur neuen Serie „Mein T-Shirt Projekt“, werde ich darüber schreiben, warum ich keine Kompromisse mache, wo wir aktuell in der Entwicklung stehen und was der Kern der Marke sein wird.

Wenn Du dazu up-to-date bleiben möchtest, kannst Du dich gerne in meinen Newsletter eintragen:


*ja, als ich das geschrieben habe, habe ich an Curse gedacht, Watson.

 

 

Free Download: A Common Wonder: Sugar By The Pound

Classics, bei denen man sich fragt: warum nicht schon früher? Aufdrehen, Fenster im Auto gediegen runterfahren und die warme Sommerluft ins Gesicht peitschen lassen.

Auch wieder ein kostenloser Download von Amerigo Gazaway!

Free Download: A Common Wonder by Amerigo Gazaway

Zwei Urgesteine treffen aufeinander: Common und Stevie Wonder! Das Album bringt zusammen, was sehr gut zusammenpasst resultiert in einem Ohrenschmaus für zwischendurch. Kein Tunes zum Autofahren, aber sehr schöne Background Beats zum Mitwippen.

Komplettes Album gibt es von Amerigo Gazaway wieder zum kostenlosen Download!

Mein geheimes Getränke Projekt von dem ich keinem erzählen wollte

Hinweis: ich habe den Namen des eigentlichen Produkts erstmal raus genommen. Im Grundkurs „Storytelling“ lernt man, dass man von Beginn an Spannung aufbauen soll – wuhu! Bald gibt es die Offenbarung und ich freue mich schon seeehr darauf! Außerdem, wer das Getränk als erstes errät und mir eine Email an Benjamin@Latsko.de schickt, dem schenke ich eine Kiste mit 2 Flaschen.

Anfang des Jahres ist mir das Getränk *Geheimnis* das erste Mal (wissentlich) über den Bildschirm gelaufen. Es wurde mir fast schon auf’s Auge gedrückt von diversen amerikanischen Fitness-YouTube-Influencern – natürlich alles genaustens präsentiert: von der Herstellung bis zum Genuss des schwarzen Getränks.

Die Fitness-YouTuber haben es vor allem beworben wegen des hohen Koffeingehalts, geringer Kalorien (4kcal pro 100ml) und guter Verträglichkeit.

Mein Interesse ist für diese Produktkategorie immer schnell geweckt. Ein paar Google Suchanfragen und YouTube Videos später war ich dann schlauer und wusste ziemlich genau Bescheid zum Thema *geheime Getränkezubereitung*.

Im April wurde ich noch einmal auf das kalte Getränk aufmerksam gemacht, woraufhin ich meine Recherche vertieft habe. Ich bin online Marketer, wie mache ich das also, um mir einen Überblick zu verschaffen?

  1. Google Trends checken
  2. Keyword Volumen checken
  3. Facebook Searches
  4. Facebook Gruppen stöbern
  5. Instagram Hashtag & Account Recherche
  6. Recherche von Herstellern, Angebote erfassen

In der gelernten BWL Terminologie: Die oberflächliche Erfassung von Angebot und Nachfrage.

Das sind die Basics, um sich überhaupt einen Überblick zu einem Thema zu verschaffen.

Es vergingen nicht besonders viele Minuten bis ich Feuer und Flamme für das Getränk war – ganz ohne Verkostung. Der Grund dafür liegt in der Herstellungsprozedur und den Inhaltsstoffen.

Meine Recherche hat außerdem ergeben, dass in Amerika und Australien ist *das Getränk* bereits ein etabliertes Erfrischungsgetränk und in den Supermarktregalen zu finden ist.

Deshalb habe ich mich auch auf die Suche nach Produzenten in Deutschland gemacht und wurde fündig. Das war eine kleine Herausforderung, weil mir wichtig war mit biologisch zertifizierten Zutaten zu produzieren.

Das Besondere daran

*das Getränk* ist im Grunde genommen kalter *Getränk kennste schon*.

Nur eben nicht heiß gebrühter *kennste schon*, den man abkühlen lässt, oder mit Eiswürfeln zu einem Iced-Getränk macht, sondern man setzt die Frucht über mehrere Stunden mit kaltem Wasser an. Dadurch werden weniger Bitterstoffe und Säuren der Frucht extrahiert, mehr Aroma-Stoffe und ein höherer Koffeinanteil.

Die Bitterstoffe sind die Stoffe, die man schmeckt, wenn das Getränk abgestanden kalt wird – ekelhaft!

Die Säuren sind die Stoffe, die das Grummeln im Bauch verursachen, wenn Du zu viel von diesem Getränk getrunken hast – braucht auch kein Mensch!

Die geheimnisvolle Zubereitung

Für die Zubereitung gibt es zwei etablierte Verfahren – das aufwändige Drip Verfahren und das andere.

Beim sogenannten „Drip“ Verfahren verwendet man eine größere Apparatur bei der das Schmelzwasser von Eiswürfeln auf das die gemahlene trockene Frucht tropft und dadurch die verschiedenen Aroma-Stoffe und Koffein extrahieren. Dieses Verfahren dauert mehrere Stunden, bis man ein Konzentrat erhält, welches entweder mit kaltem oder heißem Wasser verdünnt werden kann. Insgesamt ist dieses Verfahren deutlich aufwändiger und komplexer, als der andere Zubereitungsprozess.

Das andere Verfahren ist allgemein unter dem Überbegriff für die Zubereitungsmethode bekannt. Anders als bei Drip, verwendet man ein großes Gefäß in dem man kaltes Wasser mit der Frucht mischt und zwischen 12 und 16 Stunden ziehen lässt. Anschließend filtert man den Sud ab und kann diesen bis zu 7 Tage(!) kalt genießen.

In beiden Zubereitungsverfahren ist das Verhältnis zwischen Wasser und Frucht anders, als bei herkömmlichen Verfahren.

Die Einfachheit der Herstellung und die Tatsache, dass mit einer einfachen Zubereitung und 2 Zutaten – Wasser und Frucht, ein Getränk erzeugen kann, welches doppelt so viel Koffein als ein Red Bull/Monster hat, dabei kein Zucker aber mehr süßes vollkommenes Geschmackserlebnis, keine Säuren oder andere unnötigen Zusatzstoffe, haben es mir angetan.

Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, dass dieses Getränk das Potenzial hat die kommenden Sommer als Trendgetränk sämtliche überzuckerten Süßgetränke abzulösen.

Mein geheimes Getränke Projekt

Wie oben bereits erwähnt, habe ich mich auf die Suche begeben in Deutschland einen Produzenten zu finden, der für mich und mit mir ein solches Getränk in abgefüllter Form produzieren kann und möchte. Glücklicherweise habe ich jemanden gefunden, den ich bald vorstellen werde.

Nachdem ich mit dem Produzenten alles durchgesprochen habe und das Projekt durchgeplant, ging es in die Umsetzung.

Seit dem 20. Juni bin ich nun in der Umsetzung der Vorbereitungen für die eigentliche Produktion und den Vertrieb:

  • Unternehmensgründung
  • Logistik
  • Bio Zertifizierung
  • Markenentwicklung + Design

Einen Partner für Design & visuelle Kommunikation habe ich nach meinem letzten Aufruf bereits gefunden und wir sind mitten in der Design Produktion!

Unternehmensgründung ist fast abgeschlossen, Logistik ist gesichert und die Bio Zertifzierung ist auch abgeschlossen!

Wir werden ein biologisches, zuckerfreies Getränk produzieren!
(Wir sind alle, die am Projekt beteiligt sind und mir beim Entstehungsprozess folgen: DU gehörst also dazu, wenn du bis hier her alles gelesen hast)

Schon gespannt?

Phu. Ich auch. Sowas von!

Ich würde dich wahnsinnig gerne über die Ergebnisse informieren – am einfachsten natürlich in meinem Newsletter 😉

Schon angemeldet?
Cool! Du bekommst als Newsletter-Abonnent natürlich einen Special-Deal, sobald der Verkauf los geht!

Melde dich einfach für meinen Newsletter an.