The Big Payback Vol. 3 (Prod. Amerigo Gazaway) – free Download

Amerigo Gazaway hat in die dritte Auflage von „The Big Payback“ mehr Schwung rein gedrückt, als mancher Hochsprungathlet Kraft in seinem Schwungbein hat.

Jeder Song ist ein absoluter Genuss. Sicher keine gute Musik für die „Lounge-Stylos“ und „EDM-Fantasy-Hipster-Flirter“. Jeder Song verdient 100% Aufmerksamkeit des Hörers und ist besonders für Musikbegeisterte eher ein Stückchen Kunst, das den Ohren schmeichelt.

Da ich bei den Playlisten eher davon ausgehe, dass Du, liebe Leserin und Leser schon längst auf PLAY geklickt hast, verschwende ich nicht weiter deine Zeit: ENJOY! Hier auch gleich meine persönliche Track-Empfehlung.

Persönliche Top 3 im Album „The Big Payback Vol. 3

Erster Platz nimmt sofort Jacko Brown ein mit Good Rockin‘ Robin:

Zweiter Platz geht an Busta Brown mit I Feel Good:

Dritter Platz: The Illmatics feat. James Brown – Get Up And Get Down

Albumstream „The Big Payback Vol. 3“ produziert von Prod. Amerigo Gazaway

Download The Big Payback Vol. 3

Wessen Datenvolumen für das Album von Amerigo Gazaway nicht ausreicht: bitteschön!
Das komplette Album zum kostenlosen Download bei Bandcamp!

cover

Kostenloser Download: hier

Das Album hat meine uneingeschränkte Empfehlung. Grooved halt.

Ich will das auch!

Auf dem Flug von München – Dubai war ich spät dran und stand in der Schlange vor dem Sicherheitscheck.

Wenn ich mich normal angestellt hätte, wäre das Flugzeug ohne mich gestartet, weshalb ich mich Stück für Stück an den Reisenden vorbei gedrängelt habe mit einem netten „Entschuldigen Sie, ich muss bitte vorbei, weil mein Flug gleich geht.“

Größtenteils wurde ich einfach durch gelassen, oft auch mit abwertenden Blicken oder nicht-so-freundlichen Worten von hinten attackiert.

Kurz bevor ich am Ende der endlosen Schlange angekommen bin und somit locker 30min wieder gut gemacht habe, wollte ich an einen Geschäftsmann vorbei, der auf meine Floskel „Entschuldigen Sie, ich muss bitte vorbei, weil mein Flug gleich geht“ geantwortet hat mit „Ja und? meiner auch!“.

Es geschah im Bruchteil einer Sekunde in der ich abwog zwischen „geh ich trotzdem einfach weiter und ignoriere ihn?“ oder „antworte ich? und was soll ich überhaupt sagen?“. Ich habe mich für die friedliche Variante entschieden, zu ihm gewendet wie ein Dealer und ihn unter vorgehaltener Hand gefragt: „Ok, wollen Sie mitkommen?“. Er schaute mir in die Augen und sagte prompt: „Ja.“

Er ergriff die Initiative und schob sich vor mich. Zu dem Zeitpunkt hatten wir vielleicht noch 10 Leute vor uns, bevor wir gescannt wurden.

Mit viel neu-dazu-gewonnenen Mut und Enthusiasmus fragte er mit meiner zuvor genutzten Floskel die Reisenden vor ihm „Entschuldigen Sie, ich muss bitte vorbei, weil mein Flug gleich geht“.

Er erntete ein deutliches „Nein“.

Völlig entgeistert drehte er sich entrüstet zu mir um und sagte: „Was sind das denn für unfreundliche Leute?“

Nach einem kurzen Achselzucken musste ich lachen.

 

Und die Moral von der Geschicht?
Machmal will’s der andre nicht,
wie er’s hat, sondern anders.
Deshalb rügt er bei jedem Anlass.